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Kloster und Burg Gemen

St. Marien – ehemaliges Franziskanerkloster

Das Kloster St. Marien in Gemen wurde 1466 gegründet und war über Jahrhunderte ein Zentrum des Franziskanerordens. Nach der Säkularisation 1803 wurde es aufgelöst. Heute erinnern nur noch Teile der Anlage und der Name an das einstige Klosterleben. Der Ort strahlt noch immer eine ruhige, besinnliche Atmosphäre aus.

Die Aa in Gemen

Die Bocholter Aa fließt direkt durch Gemen und prägt die Landschaft. Der Fluss entsteht bei Velen und schlängelt sich über 58 km durch das Westmünsterland bis in die Niederlande. Entlang der Aa verläuft die beliebte „aaroute“ – ein Radweg, der Naturfreunde und Genussradler durch Wiesen, Wälder und historische Orte führt.

Burg Kapelle

Die Burg Gemen beherbergt zwei Kapellen: die Michaelskapelle und die von-Galen-Kapelle. Seit 1946 wird die Burg als Jugendbildungsstätte des Bistums Münster genutzt und ist als „Jugendburg Gemen“ weit über NRW hinaus bekannt. Gottesdienste und religiöse Orientierungstage finden hier regelmäßig statt.

Drei Orte, die Gemen seinen besonderen Charakter geben – zwischen Klostertradition, Flusslandschaft und lebendiger Burggeschichte.