In Oberbarmen fallen die Türme zweier Kirchen im Stadtbild maßgeblich auf. Die Rede ist zum einen von der Wupperfelder Kirche an der Bredde und zum anderen von der Kirche St. Baptist in der Normannenstrasse. Die lutherische Kirche Wupperfeld wurde 1779 bis 1785 erbaut. Ein Jahr vor dem ersten Spatenstich für dieses neue Gotteshaus konnte sich die Wupperfelder Gemeinde von der Wichlinghauser Pfarrei lossagen und erhielt endlich die Genehmigung zum Bau einer eigenen Kirche.

Schon bald nach ihrer Fertigstellung siedelten sich rund um diesen Ort Wohnhäuser an und auf den bisher unbebauten Bleicherwiesen entstanden Fabriken. Mit der Planierung des Marktplatzes hatte Barmen einen weiteren städtischen Mittelpunkt. Die katholische Kirche St. Johann Baptist war dagegen für die Stadtentwicklung ohne Bedeutung. Die dreischiffige Hallenkirche wurde erst 1888 bis 1890 erbaut.