Heckinghausen ist heute einer der zehn Stadtbezirke Wuppertals, hat allerdings weder eine geografische noch eine historische Grenze mit Mittel- und Oberbarmen. Das ehemals kleine und unbedetende Hofland wuchs in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts mit der Stadt zusammen und ging später in ihr auf. Wollte man heute einen zentralen Punkt Heckinghausens ausmachen, so kann man nur die große Heckinghauser Strasse nennen, die wenige hundert Meter vom Oberbarmer Bahnhof entfernt aus dem Barmer Zentrum hinaus Richtung Langerfeld führt.

Die wenigen sehenswerten Punkte sind der markante Gaskessel, das 1908 im Jugendstil erbaute Stadtbad „Auf der Bleiche“, welches zu einem Altersheim umgebaut wurde, und die Alte Heckinghauser Zollbrücke. Diese steinerne Brücke mit den drei Bogen ist die älteste erhaltene Wupperbrücke im Stadtgebiet. Sie wurde 1775 erbaut und war im 18. Jahrhundert ein Grenzpass zwischen dem Herzogtum Berg und der westfälichen Grafschaft Mark. Historisch gesehen liegt also auf der linken Wupperseite das Rheinland und auf der rechten Seite Westfalen. Zum Mittelpunkt der Stadt wird Heckinghausen jedes Jahr, wenn hier im Juni das große „Bleicherfest“ stattfindet.