Die 1984 nach alten Zeichnungen originalgetreu rekonstruktierte Schwebebahnstation am östlichen Ende des Werths gilt als schönste der 19 Haltepunkte. Sie stammt wie die meisten Stationen der Barmer Strecke aus dem Jahre 1903, als der letzte Teil der Schwebebahn von Elberfeld bis Oberbarmen fertiggestellt wurde. Mit dem kugelförmigen Brunnen an jener Stelle hat es eine besondere Bewandtnis. Seine Kugel ist Ausgangspunkt des Wuppertaler Astropfades, der die größten Wandelsterne der Sonne in ihren richtigen Abständen zueinander aufs Straßenpflaster der Stadt projiziert hat.

Das Sternensystem ist im Maßstab 1:55238*108 in Form von runden Metallplatten angelegt, auf denen Namen des jeweiligen Planeten, sein Durchmesser, der Bahnradius, seine Umlaufzeit und die Entfernung zur Sonne zu lesen sind. Die Sonne selbst ist durch die Brunnenkugel dargestellt, ihre nächsten Planeten Merkur, Venus, Erde und Mars befinden sich ebenfalls noch auf dem Werth, wohingegen der entfernteste Planet Pluto seinen Platz vor dem Eingang der Schwebebahnendstation in Vohwinkel hat.

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Werther Brücke – Wuppertal Barmen