Am Loh erstreckt sich an einem steilen Hang ein schroffer, hoch emporragender Felsen, der vermutlich durch vulkanische Gewalt in der Vorzeit empor getrieben wurde. Dieser einstmals so markante und beliebte Hohenstein, dem man heutzutage in seiner zugewucherten Form keinerlei Bedeutung mehr zumisst, galt im letzten Jahrhundert als ein wunderschöner Aussichtspunkt auf Barmen, der auf etlichen historischen Ansichtskarten festgehalten wurde.

Nach der Auffassung einiger Forscher scheint der große Felsen vor sehr langer Zeit einmal eine heidnische Opferstätte gewesen zu sein, im Mittelalter galt er als Schreibpult des Teufels und manche Leute sehen in ihm aufgrund seiner Form ein versteinertes Brautpaar. Heute ist dieser sagenumwobene Ort fast unzugänglich und bietet aufgrund der dichten Bäume und Häuser auch keinerlei Aussicht mehr.