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Beitrag von ANNEMARIE

Brotkörbchen aus Peddigrohr

Von Renate Roth, am 10.08.2018 13:05:21| Kommentare: 0

In der Reha hatte ich in meiner Freizeit nicht nur Zeit die Toneule anzufertigen, sondern konnte auch noch, auf Wunsch meiner Tochter, ein Brot-/Brötchenkörbchen aus Peddigrohr flechten. Meine Tochter wünschte sich ein zweifarbiges Körbchen, d.h. der untere und obere Rand sollte aus dunklem, der Korpus des Körbchens aus hellem Peddigrohr geflochten sein.

Sodann machte ich mich ans Werk. Zuerste habe ich mir eine Grundplatte geben lassen, die die entsprechende Größe für ein Körbchen hat. Ein Vorteil dabei war, dass die Grundplatte bereits mit Löchern für die Staken versehen war und ich die Löcher nicht selbst in die Grundplatte bohren musste. 

Staken nennt man die senkrechten Stäbe aus Peddigrohr, um die der Korpus geflochten wird. Dabei ist das Peddigrohr der Staken etwas dicker als das Peddigrohr, welches man zum Flechten nimmt.

Zuerst habe ich dann die Staken aus dunklem Peddigrohr zugeschnitten. Sie hatten eine Länge von 40 cm. Die Löcher in der Grundplatte musste ich nur noch mit einer Ahle etwas nacharbeiten, damit ich die Staken durch die Löcher schieben konnte. Für den unteren Rand mussten die Staken ca. 10 cm durch die Platte geschoben werden. Danach wurde die Platte mit den Staken in heißem Wasser für 12 Minuten eingeweicht.

Als die Zeit abgelaufen war konnte ich mit dem Flechten des unteren Randes beginnen

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In der Zwischenzeit habe ich helles Peddigrohr zum Flechten des Korpus eingeweicht. Eingeweicht muss das Peddigrohr werden, damit es beim Flechten nicht bricht.

Ich habe versucht ein gleichmäßig hohen Korpus zu flechten. Ganz ist es mir nicht gelungen aber man merkt es kaum .

Nachdem die Höhe des Peddigrohrkörbchens erreicht war, habe ich den oberen Rand aus den Staken geflochten. Nun musste ich nur noch die Peddigrohransätze beschneiden - fertig!



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